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<pre>Selbst der erst in der Verlängerung erlittene Pokal-Dämpfer beim FC Köln dürfte dem Selbstverbrauchen keinen Abbruch tun; vor nicht einmal ganz zwei Wochen blieben die Geißböcke nur dank eines zu Unrecht aberkannten Gegentreffers von der Elfmeter-Lotterie verschont.  <p> Die Defensive präsentiert sich derzeit ebenfalls gut in Schuss. Großen Anteil daran hat „Wunderwuzzi“ (österr. für Alleskönner) David Alaba, der mangels Personal auch als Innenverteidiger tadellos funktioniert.  <p>  Denn der heißt Darmstadt 98 und grüßt seit dem vergangenen Wochenende erstmals seit dem vorjährigen Aufstieg vom Tabellenende. Dabei hätte nach der unlängst vollzogenen Trennung von Trainer Norbert Meier eigentlich alles besser werden sollen. <p> Wenngleich sich der VfB nach dem Wiederanpfiff steigerte, mutete es deshalb geradezu symptomatisch an, dass selbst der Siegtreffer nicht auf dem eigenen Mist gewachsen war: für diesen hatte stattdessen der Herthaner Niklas Stark mit einem unfreiwilligen Kunstschuss verantwortlich gezeichnet. <p>  Während die Stimmung in Mönchenglabdach etwas betrübt ist, herrscht in Leverkusen wieder Zuversicht.  </pre>


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<pre>Die Freiburger hatten einen hervorragenden Tag und nutzten jeden Fehler der Gladbacher eiskalt aus.  <p> Es war wettbewerbs- und saisonübergreifend das bereits 17. Spiel in Folge unter Florian Kohfeldt, in dem die Bremer mindestens einen Treffer erzielten.  <p>  Diese positiven Vorzeichen lassen uns vermuten, dass es am Samstag selbst gegen eine überaus formstarke Werks-Elf wieder zu einer glorreichen Rückkehr auf die Bundesliga-Bühne reicht: Eine Prognose, für die nicht zuletzt die etwas stabilere Abwehr der Gäste ausschlaggebend ist. <p> Der Wert der Bochumer wird um den Faktor eins nach oben geschraubt. Mit einer 3,20 gegen den Dritten in ein Heimspiel gehen und das als Aufsteiger, das ist aller Ehren wert und zeigt, dass die Bookies den VfL zunehmend wertschätzen. <p>  für die Hertha bedeutet es allerdings bereits einen gewaltigen Fortschritt, wenn sich zumindest streckenweise schon einmal so etwas wie ein Spielkonzept entdecken lässt: Mehr als ein paar Mut machende Ansätze scheinen nach einer längeren Zeit der Stagnation momentan einfach noch zu viel erwartet zu sein.  </pre> 


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<pre> Der erste Befreiungsschlag ist Borussia Dortmund geglückt, doch bis zum angestrebten Platz in der Champions League ist es noch ein weiter Weg. Unter Neo-Coach Peter Stöger, der seit Sonntag auf der BVB-Bank sitzt, gab es mit dem 2:0 in Mainz den ersten Borussia-Sieg seit 30. September.  <p> Die Franken sind seit drei Bundesliga-Vergleichen sieglos. Der letzte datiert aus dem Jahr 2014.  <p>  Tore sind in dem Duell zwischen Dortmund und Bremen in den letzten drei Spielzeiten nämlich haufenweise gefallen. In den letzten sechs Partien zwischen dem BVB und Werder fielen insgesamt 27 (!) Treffer und immer haben beide Teams getroffen. <p>  Angesichts dessen bleibt uns Wettfreunden natürlich keine andere Wahl, als auf einen Münchener Auswärtssieg zu tippen. <p>  Der resultierende 15. Rang in der Rückrunden-Tabelle weist auf eine bereits im Ansatz stecken gebliebene Aufholjagd hin — und trotzdem können die Schanzer darauf hoffen, dass sich das Thema Klassenerhalt noch nicht endgültig erledigt hat.  </pre>


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<pre> Allerdings hat sich bei den 1899ern aus personeller Sicht sehr viel getan. Insgesamt wurden 15 Spieler (inklusive Leihspieler) abgegeben und sechs neue Akteure verpflichtet. Der prominenteste Neuzugang ist mit Sicherheit Kevin Kuranyi, der nach fünf Jahren bei Dynamo Moskau wieder in die Bundesliga zurückkehren wird. Ob es allerdings bereits für einen Einsatz in Leverkusen reichen wird, ist noch nicht fix. Nach eigenen Angaben hat der 33-jährige Stürmer noch Aufholbedarf.  <p> Wir Wettfreunde erwarten jedoch ein Spiel auf Augenhöhe und rechnen daher mit einer Punkteteilung.   <p> Wir halten es in jedem Falle für wahrscheinlicher, dass Leverkusen nach der montäglichen Gala nun auch vor heimischer Kulisse noch immer im Euphorie-Modus agiert — und mit einem folgerichtigen Dreier der Rückkehr in die Champions League wieder ein beträchtliches Stückchen näherkommt. <p>  Von den vergangenen acht Heimspielen beendete der FCA bloß ein einziges siegreich. Bei drei der letzten vier Partien in der WKK Arena ging Augsburg zudem gänzlich leer aus, wenngleich die Niederlagen stets knapp ausgefallen waren.  <p> Aufgrund eines Platzverweises agierten die Gäste ab Minute 60 dann nur noch zu zehnt, was bei den Bullen für zusätzlichen Rückenwind sorgte.  </pre>


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<pre> Zu dumm ist es deshalb aber, dass das erste Auswärtsspiel des Jahres noch nicht von dieser Zielstrebigkeit profitierte: Nachdem die ohnehin spärlich gesäten Chancen allesamt versandeten, warf die resultierende Niederlage den BVB früh im Kampf um die Schale zurück.  <p> Dabei ist aber freilich anzunehmen, dass die eindeutigen Prognosen der Buchmacher nicht nur der ernüchternden Frankfurter Serie bei den Schwarz-Gelben geschuldet sind.  <p>  Einem sehr hohen Druck sind seine Spieler schon beim Gastspiel in Dortmund ausgesetzt. Im Vorjahr waren die Borussen die zweitstärkste Heimmannschaft der Liga — die ganze Saison über blieben sie vor eigenem Publikum unbesiegt. In den 17 Heimspielen gab es 14 Siege und drei Remis. <p>  „Wir wackeln nicht mehr so. Dass wir jetzt seit acht Spielen ungeschlagen sind, kommt nicht von ungefähr“, so der Leverkusen-Keeper nach dem Erfolg in Frankfurt. Gegen die Dortmunder Offensiv-Power werden sich die Rheinländer warm anziehen müssen. Mit 33 erzielten Toren hat der BVB immer noch den erfolgreichsten Angriff.  <p> Trotz dieses Vergleichs rechnen wir jedoch nicht damit, dass die Bayern gegen Freiburg einen Punkt abgeben werden.  </pre>


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